Eigentlich ein trostloser, nichts gutes verheißender Name, aber trotzdem eines der schönsten Gegenden Österreichs. Wir haben dieses traumhafte Wetter genützt, um wieder mal eine Bergtour im Ausseerland zu starten, nachdem ich dieses Jahr ohnehin kaum in die Berge gekommen bin (außer mit dem Paragleiter). Früher war ich teilweise den halben Sommer mit dem Zelt in den Bergen.
Am Freitag nachmittag sind wir gestartet und sind über die Trisselwand bis zur Schoberwiese zu meinem “Zeltstammplatz” marschiert. Nach uns ist auch noch mein Nachbar zu seiner Hütte raufgekommen, also sind wir noch ein wenig mit ihm und seinen Begleitern auf ein Bier dortgeblieben, ehe wir unser Lagerfeuer vorm Zelt anzündeten. Es war eine angenehm schöne und warme Nacht, nur die Kühe waren etwas lästig und aufdringlich. Am nächsten Tag sind wir dann weiter zum Appelhaus und dann über den Almberg runter nach Grundlsee. Es war so heiß, das es teilweise schon sehr mühsam war, ist ja doch ein ordentliches Stück. Umso mehr freuten wir uns dafür als wir zum Baden kamen. Überraschenderweise war der Grundlsee ziemlich warm und wir hatten noch einen angenehmen Badenachmittag mit anschließendem Grillen zu Hause.


Waren, nachdem es uns letztes Jahr sehr gut gefallen hat, wieder beim Sziget in Budapest. Heuer war noch dazu die Hauptband Iron Maiden, die mir sowieso besser gefallen als Prodigy im letzten Jahr.
Das Wetter war bis auf einen kurzen Wolkenbruch am Samstag um 1 Uhr früh super, im Gegensatz zu Salzburg. Leider wird auch das Sziget mittlerweile schon immer teurer. Der Bierpreis ist zwar ok, aber alles andere dafür schon ziemlich teuer. Die Menschenmassen am Samstag abend waren schon ein bißchen beängstigend, aber vielleicht werde ich schon zu alt für sowas.

Heute waren wir Portobello Market in Notting Hill. War ja schon mal hier, aber unter der Woche. Am Samstag haben hier mehr Stände offen, dafür sind auch dreimal soviele Leute. Hab mir nicht gedacht, dass ich nochmals zu diesem Markt komme, da ich nicht so begeistert war. Ich fragte mich, wer diese Sachen wohl hier kaufen wird, aber jetzt weiß ich es… Es gibt hier Kunst und Krempel von Schmuck über Kleidung bis hin zu alten Souveniers, die die Leute vom Dachboden ausgegraben haben. Naja, den Mädls gefällts.
Danach gings zur St. Pauls Kirche und zum Tower, zumindest von aussen.
Nachher sind wir nach Covent Garden bummeln und die Straßenkünstlern beobachten. jetzt sitzen wir in meinem “Stammpub” Silver Cross nahe dem Trafelquer Square.
Heute früh sind wir nach London. Schön langsam ist es die Stadt, wo ich am öftesten zu Besuch bin. Sind die altbekannte Stadtrunde: Soho, Picadilly, Trafelquer, Westminster und Themse abgegangen. Danach sind wir noch in Chinatown gut essen gegangen. Zum Abschluss noch ein Guiness in einem traditionellen englischem Pub!
Das von Floh empfohlene Hotel ist gut. Vor allem von der Preis/Leistung und liegt direkt neben der U-Bahnstation Earls Court. Eigentlich gibts hier nur Internet an einem PC gegen Gebühr in der Lobby, habe aber einen offenen Wlan-zugang im Zimmer entdeckt.
Das lange Warten hat ein Ende. Laut derStandard.at, soll das Froyo Update für Motorola Droid nächste Woche in den USA verteilt werden. Somit denke ich, dass es demnächst auch für das baugleiche europäische Milestone kommt.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass nicht zu viele Bugs dazukommen. Die Performance und Stabilität sollte nun endlich besser werden. Vor allem freue ich mich, dass mir nun mehr interner Speicher bleibt und nicht mehr so ein Engpass besteht (vorausgesetzt die Apps unterstützen apps2sd, aber bei vielen ist das schon der Fall – CoPilot als Speicherverbraucher gibt da hoffentlich Gas!).
Quelle: http://derstandard.at/1277339299871/Android-22-Update-fuer-HTC-Desire-und-Motorola-Milestone
Gestern hatten wir noch einen bewölkten Pooltag (das Meer ist hier wirklich zu seicht zum Baden – vor allem bei Ebbe), heute jedoch regnet es ziemlich. Naja – ein Regentag ist ja nicht so schlimm, vor allem wenn man Internet und viele Fernsehprogramme hat. Morgen geht es dann ab nach Bangkok für nur eine Nacht. Dort hol ich mir noch den von mir beauftragten maßgeschneiderterden Anzug und dann fliegen wir übermorgen zurück in die Heimat.
Trotz aller Warnungen haben wir uns einen Motoroller für zwei Tage ausgeliehen. Vollkaskoversicherung gab es auch nicht gegen Aufpreis. Laut Führer haftet bei einem Unfall im Zweifelsfall immer der Ausländer, nette Regel irgendwie, zumindest für die Balinesen. Der Verkehr in Bali ist asientypisch – überlastete, schmale Straßen in schlechtem Zustand und ein Haufen Kamikazebalinesen, kurz schlechtmöglichste Ausgangssituation. Der Verleihpreis ist sehr günstig, mit 5 $ pro Tag ist man schon live im adrenalinfördernden Verkehr von Bali.
Wir haben am ersten Tag sehr weite Strecken zurückgelegt. Sind von Nusa Dua nach Celluck gefahren – das Zentrum der Silber- und Goldschmiedekunst. Während die Rohmaterialien wie Gold und Silber aus der Umgebung, beispielsweise Borneo, kommen, werden “angeblich!!” alle Schmucksachen hier gefertigt. An der Hauptstrasse in Celluck findet man links und rechts im meterabstand haufenweise Gold- und Silberschmieden. Alle bieten Schmuckgegenstände aller Art und eine Schauwerkstatt für die Touristen. Die Schauwerkstatt besteht aus 3 Tischen mit Balinesen, die an irgendwelchen Schmucksachen herumwetzen, die man im Shop gar nicht findet. Ich glaube, dass ist mehr Touristenunterhaltung als tatsächliche Produktionsstätte. Vielleicht schleifen sie auch nur das “Made in China” von den Schmuckstücken
Nein, natürlich gibt es auch richtige Kunstwerke hier, aber diese haben auch ihren zurecht verdienten Preis. Vieles jedoch ist Massenware, das man auch auf den Märkten in ganz Bali (wahrscheinlich ganz Asien) findet.
Nach dieser kurzen Einkaufs- und Besichtigungstour gings dann weiter nach Ubud, wo wir nun zum zweiten Mal einen Stopp machten. Nach erneutem, unausweichlichem Einkaufsbummel gings dann zum Monkey Forest – und der Name hält was er versprichten. Haufenweise Affen wohin man schaut. Natürlich kann man dort auch Bananen zur Fütterung kaufen. Die Affen weisen überhaupt keine Scheue zum Menschen auf. Sie stehlen die Bananen, klettern auf einem rum. Im Wald befindet sich auch eine ‘heilige Quelle’, eine Brücke und eine kleine Tempelanlage. Alleine schon wegen der posierlichen Tierchen ist der Affenwald durchaus sehenswert.
Nachdem wir wieder genug Mut für die Rückfahrt gesammelt haben gings weiter zum ‘Ballermann’ Balis, nämlich Kuta. Hier waren wir ja schon zu Beginn des Urlaubs, haben aber außer den Strand nicht viel gesehen. Jetzt wollten wir uns das Nachtleben hier ein wenig anschauen. Bars, Verkaufsstände, Diskos soweit das Auge reicht. Man hat den Eindruck, dass Kuta aus nichts anderem besteht. Alles spielt sich hier entlang der Legianstrasse ab. Im Zentrum befindet sich auch das Denkmal, wo im Oktober 2002 das Bombenattentat auf eine Disko stattgefunden hat. Was in Mallorca die Deutschen und Engländer sind, sind hier die Australier. Man merkt, dass sie englische Wurzeln haben – ‘God save the queen and our alcohol – cheers’.
Nachdem wir unsere 20 %ige Überlebenschance auf den Straßen Balis genutzt haben, sind wir dann spätnachts ins Bett gefallen.
Am nächsten Tag wollten wir es gemütlicher angehen und sind mit dem Roller nur noch nach Uluwatu gefahren. Uluwatu ist eine Tempelanlage im Südwesten der Insel nicht weit von Nusa Dua. Sie ist an einer schroffen Steilküste gelegen. Auch zutrauliche Affen gibt es hier wieder zu Hauf. Diese vertreiben sich hier die Zeit, indem sie Taschen, Brillen und Haarspangen von den Touristen stehlen und darauf herumkauen – doch wehe dem, der sein Eigentum wieder zurückholen will. Recht amüsant fand ich den Kampf einer niederländischen Touristin mit einem Äffchen um ihre Tasche, den sie knapp noch für sich entschied.
Am späten Nachmittag haben wir dann den Roller zurückgegeben und haben beim Pool noch etwas unseren Puls beruhigt. Danach sind wir in die Bali Collection essen gegangen. Die Bali Collection ist ein ausschließlich für Touristen errichtetes Einkaufszentrum mit vielen Restaurants.



Nun bin ich auch mal an der Küste Balis geflogen. Den Schirm hab ich für 40 $ beim ortsansässigen Piloten Kentut Manta ausgeborgt. Eigentlich wäre ja der ganze Tag ausgemacht gewesen, jedoch hat er mir nach 2 Flügen (ca. 2 Stunden) gesagt, dass der Wind nun zu stark wäre. Ja, er hat ein wenig aufgefrischt, aber nicht so stark, außerdem hat er dann auch wieder nachgelassen. Die anderen Piloten sind auch weitergeflogen. Aber für mich haben die zwei Flüge eh gepasst, aber wenn man hier richtig paragleiten will, ohne einschränkende Anweisungen per Funk zu bekommen, sollte man sich sein eigenes Zeug mitnehmen. Allein schon, weil es einem besser passt.
Treffpunkt ist hier der Tempel bei Jaran Garang Payung Kenthu südlich von Nusa Dua.
Der Wind hier ist sehr laminar und konstant. Traumhaft zum gemütlichem Herumfliegen. Auch für Anfänger geeignet, sogar das toplanden (das hier die einzige Landemöglichkeit darstellt), ist bei dem ruhigen Wind kaum ein Problem.
Ketut bietet nach eigener Aussage auch Touren an, um vom Vulkan in Bali runterzufliegen. Auch sicher eine interessante Möglichkeit das Land zu sehen und man hat sicher eine noch bessere Aussicht als an der Südküste.
Jetzt sitze ich wieder gemülich im Strandkorb am Meer und warte auf Doris, die, während ich fliegen war, hiergeblieben ist.

Hatten jetzt gemütliche Pool- und Strandtage beim Westin in Nusa Dua. Das Meer ist sehr schön und ruhig, jedoch kann man nur bei Ebbe ein wenig schwimmen und selbst da ist das Wasser sehr seicht. Aufpassen muss man auf die Seeigel, die verstreut im Meer herumkrabbeln. Das Meer ist übersäht von Wassergras. Lustig ist es ein bisserl herumzuschnorcheln – allein deshalb, weil man dann die Seeigel auch sieht. Leider trübt meine nicht-passende Taucherbrille den Spaß ein wenig.
Das Frühstück und die Anlage sind super. Trotz, dass das Hotel ausgebucht ist wirkt es überhaupt nicht überfüllt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ein kompletter Trakt renoviert wird, jetzt sind diese Zimmer natürlich nicht verfügbar. Der komplette Rest der Anlage jedoch schon, welcher sich auf die restlichen Gäste aufteilt. Die Baustelle bemerkt man weder optisch noch akkustisch, ist für uns also eher positiv zu sehen.
Heute nachmittag werde ich dann etwas südlich von hier an die Steilküste paragleiten gehen. Bin schon sehr gespannt auf mein erstes Küstensoaring.




Nach Ubud sind wir dann wieder entlang der Reisterassen ins Naturschutzgebiet in den Norden gefahren. Haben einen kleinen, aber sehr netten Schnorchelausflug auf eine kleine Insel gemacht. Viele Fische und ein schönes Korallenriff.
Nach einer kurzen Dusche im Hotel gings dann gleich weiter zum Affentempel. Kein sehr spektakulärer Tempel, aber die zutraulichen, frechen Affen waren lustig zu beobachten. Danach gings weiter zum nächsten Tempel. Diesmal kein Hindu, sondern einer der buddhistischen Minderheit.
Die Nacht haben wir dann in einem netten kleinen Bungalow in den Bergen verbracht. Heute morgen sind wir noch eine Trekkingtour durch die kleinen Dörfer und die Plantagen.
Am Nachmittag haben wir noch den meistbesuchten Meerestempel besichtigt und anschließend sind wir in unserem Hotel in Nusa Dua (Westin) angekommen. Wirklich ein nobles Hotel, jedoch sind die Luxusanlagen etwas von der Außenwelt abgeschottet. Sicherheitskontrollen gibt es ebenfalls zu Hauf.